Rund 5.400 Mal im Monat suchen Menschen in Deutschland nach „Sportwagen mieten" (Google Keyword-Planner, 2026). Die meisten landen bei Erlebnisanbietern mit Stundentarif und Fotostopp. Wer einen Sportwagen mieten will, und zwar privat und für ein ganzes Wochenende, findet Porsche 911, Cabrios und Coupés auch bei Haltern aus der Nachbarschaft, die ihr Auto nicht jeden Tag bewegen.
Dieser Ratgeber zeigt, welche Sportwagen private Vermieter anbieten, was ein Wochenende kostet, welche Bedingungen gelten und worauf du bei Versicherung, Übergabe und Fahrweise achtest.
Welche Sportwagen bieten private Vermieter an?
Private Sportwagen sind Liebhaberautos. Sie fahren im Sommer, stehen im Winter und haben Halter, die genau wissen, was in ihrer Garage steht.
Klassiker wie der Porsche 911 sind die bekannteste Kategorie. Auf Shary, der P2P-Carsharing-Plattform aus Bonn, sind unter anderem Porsche 911 inseriert. Die Verfügbarkeit ändert sich, deshalb lohnt sich die Suche nach Modell und Zeitraum in der App.
Cabrios und Roadster wie Mazda MX-5, BMW Z4 oder Audi TT Roadster sind die Einstiegsklasse: Fahrspaß, offenes Dach, moderater Preis.
Sportliche Limousinen und Coupés wie Audi S-Modelle, BMW M oder Mercedes AMG sind seltener, kommen aber vor, oft als Zweitwagen von Haltern, die unter der Woche pendeln.
Oldtimer sind eine eigene Kategorie mit eigenen Regeln. Auf Shary steht zum Beispiel ein Mercedes-Oldtimer. Oldtimer-Vermieter stellen oft besondere Bedingungen, die im Inserat stehen.
Wichtig zu wissen: Ein privater Sportwagen ist kein Fahrzeug aus der Erlebnisflotte. Er hat einen Besitzer, der ihn pflegt, und dieser Besitzer entscheidet, wem er ihn gibt. Ein vollständiges Profil mit Bewertungen und eine Anfrage mit zwei Sätzen zum Vorhaben erhöhen die Chance deutlich.
Was kostet ein Porsche 911 für ein Wochenende?
Den Tagespreis legt der Vermieter fest, und er liegt bei Sportwagen deutlich über den 20 Euro, mit denen Kleinwagen auf Shary beginnen. Trotzdem ist das Wochenende aus der Nachbarschaft meist günstiger als beim Erlebnisanbieter, weil du Tage statt Stunden buchst.
Der Reihe nach, was in die Rechnung gehört:
Tagespreis mal zwei für Samstag und Sonntag. Die Spanne in deiner Region siehst du in der App.
Kilometer: Bei Shary sind 200 Kilometer pro Tag inklusive, bei zwei Tagen also 400. Für eine Tour durch die Eifel oder an die Mosel reicht das. Wer mehr fährt, zahlt den Mehrkilometerpreis aus dem Angebot, der nach der Rückgabe automatisch abgerechnet wird. Bei Sportwagen setzen manche Vermieter eigene Kilometerregeln, die im Inserat stehen.
Kraftstoff: Ein Porsche 911 verbraucht auf der Landstraße das Doppelte eines Kleinwagens, und er will Super Plus. Die Regel bei privater Vermietung ist, so zurückzugeben, wie übernommen.
Versicherung: Jede Buchung über Shary ist über die VHV Versicherung abgesichert, mit Haftpflicht, Vollkasko und Teilkasko. Die Selbstbeteiligung trägst du als Mieter, und bei hochwertigen Fahrzeugen ist sie höher als beim Kleinwagen. Die Höhe steht im Angebot. Das Zusatzpaket zur Reduzierung ist bei einem Sportwagen die beste Investition des Wochenendes.
Klingt gut? Es gibt einen Haken. Shary reserviert eine Kaution auf deiner Kreditkarte, und dein Kartenlimit muss Mietpreis und Kaution zusammen tragen. Die Höhe steht im jeweiligen Angebot. Wie die Reservierung abläuft, steht in Auto privat mieten ohne Kaution: Geht das?.
Welche Bedingungen stellen Sportwagen-Vermieter?
Mehr als bei einem Golf, und das ist nachvollziehbar.
Mindestalter und Fahrpraxis: Viele Vermieter hochwertiger Fahrzeuge verlangen ein höheres Mindestalter und mehrere Jahre Führerscheinbesitz. Was bei Shary grundsätzlich gilt, steht in den Nutzungsbedingungen, was der einzelne Vermieter zusätzlich verlangt, im Inserat.
Bewertungen: Ein Mieter ohne Bewertungen hat es bei einem Porsche schwerer als bei einem Polo. Wer vorher zwei, drei günstigere Buchungen mit guten Bewertungen abgeschlossen hat, wird eher angenommen.
Nutzungsregeln: Keine Rennstrecke, keine Fahrtrainings, kein Verleih an Dritte, keine Fahrten ins Ausland ohne Absprache. Das steht in der Beschreibung des Vermieters, und wer dagegen verstößt, verliert den Versicherungsschutz.
Übergabe persönlich: Sportwagen werden selten per Schlüsselbox übergeben. Der Vermieter will sehen, wem er den Schlüssel gibt, und er will das Auto bei der Rückgabe selbst abnehmen.
Seien wir ehrlich: Das ist kein Misstrauen, sondern Sorgfalt. Ein Halter, der dir seinen 911 gibt, gibt dir ein Auto, das ihm mehr bedeutet als ein Verkehrsmittel. Wer das respektiert, bekommt beim zweiten Mal die Sofortzusage.
Worauf achtest du bei Übergabe und Fahrt?
Zwei Dinge, die bei einem Sportwagen anders sind als bei einem Kompaktwagen.
Übergabeprotokoll mit mehr Fotos: Felgen, Front- und Heckschürze, Schweller und Spoilerlippe sind die Stellen, an denen Sportwagen Steinschläge und Bordsteinkontakte sammeln. Jede vorhandene Macke wird fotografiert und eingetragen, bevor du losfährst. Was ins Protokoll gehört, steht in Die Übergabe: Protokoll, Fotos, Kilometerstand.
Einweisung: Lass dir Startvorgang, Fahrmodi, Handbremse, Tankdeckel und Besonderheiten wie Sperrdifferenzial oder Launch Control erklären. Was du nicht brauchst, lässt du aus. Ein Bordsteinkontakt mit der tiefen Frontschürze beim Ausparken ist der häufigste Schaden am ersten Tag.
Während der Fahrt gilt: Nur eingetragene Fahrer am Steuer, Buchungszeit einhalten oder in der App verlängern, bei Panne oder Schaden Fotos und Meldung in der App. Was die Versicherung bei einem Unfall zahlt und was nicht, erklärt der Ratgeber zur Versicherung beim privaten Carsharing.
Wann ist der Erlebnisanbieter die bessere Wahl?
In zwei Fällen. Wer nur zwei Stunden fahren will, mit Fotograf und Streckenvorschlag, ist beim Erlebnisanbieter richtig. Und wer einen bestimmten Supersportwagen sucht, der in keiner Nachbarschaft steht, auch.
Für ein ganzes Wochenende mit eigener Route, für den Geburtstag, den Jahrestag oder einfach den Herbst in der Eifel ist der Sportwagen aus der Nachbarschaft die günstigere und persönlichere Variante. Wie du die erste Buchung von der Registrierung bis zur Rückgabe abwickelst, steht im Leitfaden für die erste Buchung.
Sportwagen mieten klappt auch privat: Ein vollständiges Profil, eine ehrliche Anfrage, das Zusatzpaket für die Selbstbeteiligung und ein sorgfältiges Protokoll sind der Weg zum Porsche-Wochenende aus der Nachbarschaft. Welche Sportwagen in deiner Region inseriert sind, siehst du in der Shary-App.
Häufige Fragen
- Kann ich einen Porsche 911 von privat mieten?
- Ja. Auf Shary sind unter anderem Porsche 911 von privaten Haltern inseriert. Die Verfügbarkeit ändert sich, suche nach Modell und Zeitraum in der App und sende eine Anfrage mit kurzer Beschreibung deines Vorhabens.
- Was kostet ein Sportwagen von privat für ein Wochenende?
- Zwei Tagespreise des Vermieters, die bei Sportwagen deutlich über dem Kleinwagenpreis liegen, dazu Kraftstoff und optional das Zusatzpaket zur Reduzierung der Selbstbeteiligung. 200 Kilometer pro Tag sind inklusive.
- Welche Bedingungen gelten für Mieter eines Sportwagens?
- Viele Vermieter verlangen ein höheres Mindestalter, mehrere Jahre Fahrpraxis und Bewertungen aus früheren Buchungen. Die Regeln des Vermieters stehen im Inserat, die allgemeinen in den Nutzungsbedingungen.
- Ist der Sportwagen während der Miete versichert?
- Ja. Jede Buchung über Shary ist über die VHV Versicherung abgesichert, mit Haftpflicht, Vollkasko und Teilkasko. Die Selbstbeteiligung ist bei hochwertigen Fahrzeugen höher und lässt sich über das Zusatzpaket reduzieren.
- Muss ich bei einem Sportwagen eine Kaution hinterlegen?
- Ja. Shary reserviert die Kaution auf deiner Kreditkarte, bucht sie aber nicht ab. Die Höhe steht im jeweiligen Angebot, und dein Kartenlimit muss Mietpreis und Kaution zusammen tragen.
- Darf ich mit dem gemieteten Sportwagen auf die Rennstrecke?
- Nein. Rennstrecken, Fahrtrainings und Fahrten gegen die Regeln des Vermieters sind ausgeschlossen und beenden den Versicherungsschutz.
Was möchtest du als Nächstes tun?
Ob du ein Auto mieten oder deins vermieten möchtest — bei Shary geht beides.

